Babyburg.de

Start Baby Ratgeber Babypflege und Babyhygiene Babys beim Schlafen helfen

Babys beim Schlafen helfen


Anfangs kennt Ihr Baby den Unterschied zwischen Tag und Nacht nicht. Sein Magen kann nur so viel Nahrung aufnehmen, dass es drei bis vier Stunden satt ist, egal wie spät es ist. Es führt also in den ersten Wochen kein Weg daran vorbei, Ihr Kind rund um die Uhr zu füttern und es herumzutragen. Aber sogar in diesem Alter können Sie Ihrem Baby beibringen, dass die Nacht zum Schlafen und der Tag zum Spielen da ist. Tun Sie dies, indem Sie das nächtliche Füttern so ruhig wie möglich gestalten. Schalten Sie das Licht nicht an und ziehen Sie nächtliches Windelwechseln nicht in die Länge. Anstatt mit Ihrem Kind zu spielen, legen Sie es nach dem Essen und Windelwechseln direkt wieder hin. Wenn es Nickerchen von mehr als drei oder vier Stunden macht, insbesondere am späten Nachmittag, wecken Sie es auf und spielen Sie mit ihm. Hierdurch bringen Sie Ihrem Kind bei, sich den Extraschlaf für die Nacht aufzuheben.

Schon vor der Geburt waren die Tage Ihres Babys in Schlaf- und Wachphasen aufgeteilt. Ab dem achten Schwangerschaftsmonat oder eher bestanden die Schlafphasen Ihres Kindes aus den gleichen zwei unterschiedlichen Stadien, durch die wir alle gehen:

  • REM („Rapid Eye Movement“)-Schlaf: Die Phasen in denen Ihr Kind aktiv träumt. Während dieser Phasen bewegen sich die Augen unter den geschlossenen Lidern, fast so als würde es einem Traum zuschauen. Es kann auch aufschrecken, mit dem Gesicht zucken und zuckende Bewegungen mit seinen Händen oder Füßen machen. Dies sind alles normale Anzeichen des REM-Schlafes.
  • Nicht-REM-Schlaf: Dieser besteht aus vier Phasen: Schläfrigkeit, leichter Schlaf, tiefer Schlaf und sehr tiefer Schlaf. Im Verlauf von Schläfrigkeit zum tiefstem Schlaf wird Ihr Baby immer weniger aktiv und das Atmen wird langsamer und sehr leise, sodass es im tiefsten Schlaf nahezu regungslos ist. Wenn überhaupt, träumt es während des Nicht-REM-Schlafes sehr wenig.


Am Anfang wird Ihr Baby wahrscheinlich etwa 16 Stunden am Tag schlafen, aufteilt in drei- bis vierstündige Nickerchen, die gleichmäßig zwischen den Mahlzeiten aufgeteilt sind. Jede dieser Schlafphasen besteht zu etwa gleich großen Anteilen aus REM- und Nicht-REM-Schlaf in folgender Abfolge: Schläfrigkeit, REM-Schlaf, leichter Schlaf, tiefer Schlaf und sehr tiefer Schlaf.

Nach etwa zwei bis drei Monaten ändert sich die Reihenfolge, sodass Ihr Kind, während es älter wird, durch alle Nicht-REM-Phasen gehen wird, bevor der REM-Schlaf eintritt. Diesen Rhythmus wird es bis es erwachsen ist und auch darüber hinaus beibehalten. Während es älter wird, wird die Menge an REM-Schlaf abnehmen und der Schlaf Ihres Kindes insgesamt ruhiger werden. Ab dem Alter von drei Jahren verbringen Kinder ein Drittel oder weniger der Gesamtschlafzeit im REM-Schlaf. 

Sie können Ihrem Baby beim Schlafen helfen, indem Sie es in eine optimale Schlafposition bringen:













Weitere Informationen zum Thema Babypflege und Babyhygiene:

 

 

 

----- Empfehlenswerte Baby Shops -----

----- Empfehlen Sie uns gerne weiter -----