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Mutter-Kind-Bindung


Nach all diesen aufregenden neuen Erfahrungen während der ersten Stunden in seinem Leben wird ihr Baby wahrscheinlich in einen tiefen Schlaf fallen. Dies gibt wiederum auch ihnen die Zeit sich auszuruhen und über die aufregenden Erlebnisse, die Sie seit dem Eintritt der Wehen erfahren haben, nachzudenken. Wenn ihr Baby bei ihnen ist können Sie es beim Schlafen beobachten und werden überwältigt und glücklich sein, dass Sie so ein Wunder erschaffen haben. Die Emotionen können Sie zeitweise völlig überrollen und ihre Erschöpfung zeitweise verschwinden lassen. Aber täuschen Sie sich nicht. Sie müssen sich ausruhen. Schlafen Sie um zu Kräften zu kommen, denn Sie haben noch einen anstrengenden Job vor sich – sie sind nun Eltern!

Wenn Sie eine unkomplizierte Geburt hatten können Sie die ersten Stunden nach der Geburt damit verbringen ihr Baby zu halten, es zu streicheln und es anzusehen. Weil Babys normalerweise direkt nach der Geburt sehr munter und ansprechbar sind, ist dies ein besonders empfindlicher Zeitraum.

Der erste Austausch von Augenkontakt, Geräuschen und Berührungen zwischen ihnen beiden sind alle Teil eines Prozesses den man als „Bindung“ bezeichnet. Eine Bindung hilft und unterstützt das Fundament für eine Beziehung zwischen ihnen als Mutter bzw. Eltern und ihrem Kind aufzubauen. Auch wenn es Monate dauern wird das Temperament und die Persönlichkeit ihres Babys kennenzulernen, so entwickeln sich viele der grundlegenden Gefühle die Sie für ihr Baby empfinden, schon zu Beginn in dieser kurzen Zeit nach der Geburt in der Sie ihr Kind in den Armen halten. Wenn Sie es anschauen und es zurückblickt und ihre Bewegungen und vielleicht sogar ihre Ausdrucksweise aufnimmt werden Sie sowohl ein großes Schutzbedürfnis als auch Achtung und Ehrfurcht verspüren. All dies ist Teil des Anbahnungsprozesses der eine Bindung zwischen ihnen und ihrem Kind aufbaut.

Es ist zudem ganz normal wenn Sie nicht sofort überschwänglich wärmende Gefühle für ihr Baby entwickeln. Die Wehen sind eine fordernde Erfahrung und ihre erste Reaktion auf die Geburt kann dementsprechend verständlicherweise auch zunächst die Erleichterung sein das die Geburt endlich vorbei ist. Wenn Sie erschöpft und emotional angeschlagen sind ist es am besten Sie ruhen sich zunächst aus. Das ist vollkommen normal und verständlich. Geben Sie sich selbst eine halbe Stunde oder so lange bis die Nachwirkungen der Strapazen der Wehen verschwinden und fragen Sie dann nach ihrem Baby. Für den Aufbau einer tiefen Bindung zwischen ihnen und ihrem Baby gibt es kein Zeitlimit.

Auch wenn ihr Baby unter medizinischer Beobachtung steht und direkt auf die Säuglingsstation gebracht werden muss oder wenn Sie während der Geburt sedieren, sollten Sie nicht verzweifeln. Sie brauchen sich keine Sorgen machen dass ihre Beziehung zu ihrem Baby nun schon geschädigt ist weil Sie mit ihm nicht in der ersten Stunde „angebahnt“ haben. Auch wenn es ihnen nicht möglich war es direkt nach der Geburt zu sehen oder zu halten, so können und werden Sie ihrem Baby so viel Liebe geben wie es braucht. Ihrem Baby wird es   gut gehen und es wird sie ebenso stark lieben und sich mit ihnen verbunden fühlen.


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