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Austreibungsphase

 
Das erste Anzeichen für den Abschluss der Eröffnungsphase und den Eintritt in die Austreibungsphase ist für die meisten Mütter der Drang zu pressen. Es ist wichtig, dass Sie sich mit dem Pressen zurückhalten, bis die Hebamme Ihnen bestätigt, dass Ihr Gebärmutterhals voll geweitet ist.
 
Sobald dies der Fall ist und Ihnen Ihre Hebamme sagt, dass Sie pressen sollen, ist es wesentlich, dass Sie mit Ihr als Team zusammenarbeiten. Denken Sie daran, dass die Wehen unbeabsichtigt weitergehen werden und dass Sie nun die Kraft Ihres aktiven Pressens benötigen, um Ihr Baby herauszubekommen. Hören Sie während der Austreibungsphase genau auf die Anweisungen Ihrer Hebamme.
 
Wenn Sie eine Periduralanästhesie bekommen haben, werden die Aufstockungen hoffentlich so geplant worden sein, dass die Wirkung ein wenig nachzulassen beginnt, wenn Sie die Austreibungsphase erreichen. Das heißt, dass Sie die Wehen merken werden, aber keine Schmerzen haben. Wenn Sie aufgrund der Periduralanästhesie komplett taub sein sollten, wird Ihre Hebamme Sie auf den Beginn jeder Wehe hinweisen, auch wenn Sie diese wohl schnell selber zu erkennen lernen, weil Sie spüren, wie Sich Ihre Gebärmutter zusammenzieht, wenn Sie Ihre Hand auf Ihren Unterleib legen. Außerdem werden Sie und Ihr Partner während der Austreibungsphase auf dem Cardiotokographen sehen können, wann die Wehen anfangen und enden. Es ist allerdings besser für Sie, wenn Sie sich auf das Atmen und Pressen konzentrieren und es Ihrem Partner und der Hebamme überlassen, Ihnen Bescheid zu sagen, wenn Sie anfangen und aufhören sollen zu Pressen. Versuchen Sie am Ende jeder Wehe nicht zu schnell zu entspannen, weil das Baby nur dann weiter herauskommen wird, wenn Sie langsam entspannen.
 
Das Prinzip ist, dass Sie wenn die jeweilige Kontraktion am höchsten ist, so stark wie Sie können pressen und sich zwischen diesen Phasen ausruhen. Wenn eine Wehe beginnt, müssen Sie einen tiefen Atemzug nehmen, diesen halten, Ihren Hals schließen, Ihre Füße anspannen und nach unten pressen um das Baby in das Becken zu drücken. Während der Austreibungsphase ist wichtig, dass Sie Ihr Zwerchfell und Ihre Bauchmuskeln anspannen und in Ihr Becken hineinpressen – nicht in den Bauch, da dies überhaupt nicht hilft, um den Kopf des Babys weiter nach unten zu schieben.  Versuchen Sie, sich bildlich vorzustellen was gerade passiert und wo Sie pressen. Ihre Anstrengungen müssen sich direkt auf die Vagina und das Rektum konzentrieren, anstatt nur vage auf „irgendwo da unten“. Versuchen Sie idealerweise nicht lediglich nur einen langen Atemzug zu halten, da dies zu Sauerstoffmangel und Schwindel führen kann. Während einer guten Wehe werden Sie wahrscheinlich drei einzelne Atemzüge machen und drei Mal ordentlich pressen können.
 
 
 

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