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Die Austreibungsphase erleichtern

 
Versuchen Sie während der Austreibungsphase eine angenehme Position, die angemessen aufrecht ist, zu finden. Zu diesem Zeitpunkt der Wehen wollen die meisten Frauen auf einem Bett abgestützt werden, auch wenn manche es vorziehen, sich hinzuhocken oder einen Geburtsstuhl zu benutzen. Je aufrechter Sie sind, desto mehr wird Ihnen die Erdanziehung helfen und desto schneller wird Ihr Baby geboren sein.
 
Viele Frauen sorgen sich darum, dass sie während der Austreibungsphase der Wehen lächerlich aussehen oder sich so anhören. Aber dies ist nicht der Zeitpunkt um förmlich und diskret zu sein; es ist Zeit zu tun, was sich für Sie natürlich und angenehm anfühlt. Wenn das bedeutet, dass Sie grunzen und viel Lärm machen während Sie pressen, dann ist das in Ordnung. Genauso ist es unsinnig, es peinlich zu finden, wenn Sie zum Ende der zweiten Phase etwas Stuhl oder Urin verlieren. Dies ist sehr üblich und Sie sollten daran denken, dass Ihre Krankenschwester und Ihr Arzt dies alles bereits gesehen haben.
 
Interessanterweise verlieren die meisten Frauen viele Ihrer Hemmungen und sind nicht mehr verlegen, wenn sie die Austreibungsphase erreichen. Die Kombination aus Konzentration und Instinkt übernimmt die Kontrolle und man hat keine Zeit an etwas anderes zu denken als an das, was nötig ist um das Baby herauszupressen.
 
Des Weiteren überrascht es viele Frauen in den Wehen, dass die Kontraktionen der Austreibungsphase im Vergleich zu den Späten der Eröffnungsphase oftmals besser aushaltbar erscheinen. Das liegt daran, dass Sie jetzt aktiv an den Wehen beteiligt sind und dass dies hilft, einige der Spannungen aufzulösen, die durch schmerzhafte Kontraktionen verursacht werden. Auch wenn das Pressen hart ist, werden Sie trotzdem ein Gefühl der Zufriedenheit  haben, weil jedes Pressen die Geburt Ihres Babys ein wenig näher bringt. Zu wissen, dass die Ziellinie in Sicht ist, wird Ihre Energiereserven ankurbeln.
 
Wenn es keine Verzögerungen oder Komplikationen gibt, wird die Austreibungsphase in zwei bis drei Stunden bei einer Erstgeburt und gewöhnlich in 15-20 Minuten bei einer Zweitgeburt und jeder darauf folgenden Geburt abgeschlossen sein. Im Verlauf der Austreibungsphase wird die Hebamme nach jeder Wehe und jedem Pressen ein waches Auge auf die Herzfrequenz des Babys haben – entweder mit einem Stethoskop oder mit einem externen oder internen elektronischen Monitor, je nachdem was während der Eröffnungsphase der Wehen passiert ist. Sie wird außerdem auf die Stärke und die Regelmäßigkeit Ihrer Wehen achten. Manchmal fangen diese während der zweiten Phase an abzuflachen. In diesem Fall wird man Ihnen eventuell sagen, das eine geringe Dosis Syntocinon über eine Infusion nötig ist, damit die Wehen wiederkehren und Sie Ihr Baby umgehen herauspressen können.
 
Jedes Krankenhaus hat Richtlinien bezüglich wie lange eine Frau aktiv pressen kann. Aufgrund der Gefahr einer fetalen Schädigung und Erschöpfung der Mutter wird in den meisten Einrichtungen jedoch nach 1-1,5 Stunden empfohlen, dass die Entbindung mit einer Saugglocke oder einer Geburtszange durchgeführt wird.

 

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Positionen für die Austreibungsphase

  • Aufrecht sitzend: Unterstützt von Kissen, versuchen Sie zwischen den Wehen Ihren Rücken zu entspannen
  • Kniend: Ein Helfer auf jeder Seite unterstützt Sie, oder vielleicht ist auch das Knien auf allen Vieren angenehmer
  • Hockend: Hierdurch wird das Becken weit geöffnet und die Erdanziehungskraft hilft, das Baby herauszupressen

 

 
 


 

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