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Gehemmte Wehen

 
Gehemmte Wehen sind häufig das Ergebnis einer schlecht geregelten oder vernachlässigten Geburt in welcher ein Schädel-Becken-Missverhältnis oder eine schlechte Kindslage der Schultern oder ein vollständiges Querliegen des Kindes nicht erkannt wurden. Andere Ursachen für gehemmte Wehen können sein, dass sich das Becken der Mutter zusammengezogen hat, ein Fibrom der Gebärmutter oder eine Eierstockzyste vorliegt, eine Nierentransplantation vorgenommen wurde oder eine Anomalie beim Baby, wie z.B. ein Wasserkopf, vorliegt. Gehemmte Wehen sind heutzutage ein seltenes Ereignis, weil die meisten Ursachen schon frühzeitig erkannt werden bevor die Wehen überhaupt beginnen.
 
Bei der ersten Wehe kontraktiert die Gebärmutter stärker um zu versuchen allen Hindernissen entgegenzuwirken um anschließend aktiv zu werden. Sollten Hindernisse jedoch auch bei einer zweiten Wehe auftreten, fängt die Gebärmutter an noch stärkere Kontraktionen vorzunehmen, was zu einer ringartigen Entwicklung von Kontraktionen in der Gebärmutter führt; auch bekannt als Bandl-Ring. Der obere Teil der Gebärmutter wird dabei dicker und kürzer wohingegen der untere Teil sich zunehmend dehnt und dünner wird. In solch einer Situation der gehemmten Wehen ist dringend ein Eingriff zu einer Entbindung mittels Kaiserschnitt notwendig, um zu verhindern, dass die Gebärmutter zerreißt.  
 
 

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