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Ineffiziente Kontraktionen

 
Die Intensität der Wehen schreitet normalerweise nur voran, wenn die Kontraktionen der Gebärmutter effizient genug sind und sich abwärts durch die gesamte Gebärmutter ziehen. Wenn sie das nicht tun verlängern sich die Wehen für gewöhnlich, was als ineffiziente Kontraktionen bezeichnet wird. Solch eine ineffiziente Gebärmutteraktivität kann sowohl unter- (hypo-) oder über- (hyper-) aktiv sein. Sie tritt bei fünf Prozent der ersten Wehen auf und in ungefähr ein Prozent aller Wehen. Unteraktivität - auch Wehenschwäche genannt – kann man oft mit Syntocinon bekämpfen, dies allerdings nur wenn es auch verhältnismäßig ist und kein anderes Hindernis vorliegt. Überaktivität – auch als unkoordinierte Gebärmutteraktivität bekannt – liegt vor, wenn verschiedene Teile der Gebärmutter unabhängig voneinander kontraktieren.
 
Diese Kontraktionen schaffen es nicht, dass sich der Muttermund effizient öffnet und sie sind dementsprechend oft sehr schmerzhaft. Diese Art von Gebärmutteraktivität kann eine unangebrachte Behandlung mit Syntocinon nach sich ziehen um die Wehen zu beschleunigen. Da eine Epiduralanästhesie so weitläufig vorgenommen wird, ist die schwere und genaue Ortung der Schmerzen die die Mutter während der Wehen erfährt oft sehr schwierig auf dem Monitor zu erkennen. Sollte eine zu langsame Öffnung des Muttermundes fortbestehen und es der Muttermund nicht schaffen sich während einer Zeitspanne von vier Stunden mehr als 2cm zu öffnen, und zudem eine schwache Kopfabsenkung des Babys vorliegen, sind weitere Pläne für eine Endbindung mittels Kaiserschnitt aufgrund ineffizienter Kontraktionen notwendig.
 

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