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Anzeichen für eine Einleitung der Wehen

 
Das entscheidendste Anzeichen für die Notwendigkeit einer Einleitung liegt vor, wenn unter Abwägung für das Baby besser ist zur Welt zu kommen damit es dort weitere Pflege erhält, als das es weiterhin in der Gebärmutter bleibt. Auch die Gesundheit der Mutter kann nach einer schnell-endenden Schwangerschaft verlangen. Weitere Anzeichen sind von relativer Natur und setzen sich aus einer Mischung fötaler und mütterlicher Berücksichtigungen zusammen.
 
Viele Gründe können für die Vornahme einer Einleitung sprechen:
 
  • Fötal - wenn vorgeburtliche Beobachtungen zeigen, dass das Wachstum des Babys sich verlangsamt oder angehalten hat oder Anzeichen vorhanden sind, dass das Baby großer Not in der Gebärmutter ausgesetzt ist. Dies  zeigt sich in der Abnahme der fötalen Bewegungen oder des Fruchtwassers und resultiert daraus, dass die Plazenta nicht mehr richtig arbeitet. Andere fötale Anzeichen für eine Einleitung können weiterhin sein wenn das Baby von mütterlicher Rhesus-Isoimmunisierung betroffen ist oder die Mutter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) aufweist, wodurch das Baby in den letzten Wochen der Schwangerschaft einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist. Ähnlich verhält es sich wenn erkannt wird, dass das bei dem Baby eine Missbildung vorliegt die sofortiger chirugischer Behandlung nach der Geburt bedarf. In diesem Fall ist es für das Baby oft sicherer wenn es zu einer Zeit zur Welt gebracht wird, in der alle notwendigen Vorkehrungen vorab getroffen wurden und bereit stehen. Die Entscheidung die Wehen einzuleiten hängt von dem Abwägen des Risikos ab, ob es besser ist das Baby frühzeitig zur Welt zu bringen oder weiterhin in der Gebärmutter zu lassen. Moderene neonatale Erkenntnisse (über Neugeborene) haben jedoch ergeben, dass die meisten Babys, die in oder nach der 28 Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, ohne ernsthafte Probleme überleben werden.
  • Mütterlich - starke Präeklampsie, schlecht kontrollierbare Diabetes, vorhandene Nieren-, Leber- oder Herzkrankheiten und Autoimmunkrankheiten können eine Einleitung der Wehen notwendig machen.
  • Eine Kombination von fötalen und mütterlichen Anzeichen - viele der fötalen und mütterlichen Anzeichen die oben aufgelistet sind können zu der Entscheidung führen das seine Einleitung der Wehen die beste Möglichkeit ist das Wohlergehen von Mutter und Baby zu sichern. Präeklampsie und mütterliche Diabetes sind dabei, zusammen mit dem frühzeitigen Reißen der Membrane, die am häufigst kombinierten Anzeichen für die Notwendigkeit einer Einleitung.
  • Zeitlich überfällig - viele Einrichtungen bieten Einleitungen für Frauen an deren Schwangerschaft bereits über die 41 Wochen hinaus andauert, um das Risiko einer ungeklärten Totgeburt und anderen spätschwangerschaftlichen Schwierigkeiten zu reduzieren ohne dabei die Kaiserschnittrate zu erhöhen.
 
 
Weitere Informationen rund um das Thema "Einleitung von Wehen": 
 

Weitere Informationen zum Thema "Geburt":


 

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