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Prostaglandin

 
Das Hormon Prostaglandin bildet sich in natürlicher Weise in der Gebärmutter und regt diese an mit den Kontraktionen zu beginnen. Wenn ihr Muttermund nicht die idealen Voraussetzungen für eine Einleitung bietet, wird ihre Hebamme oder ihr Arzt ihnen raten ein wenig synthetisches Prostaglandin in Form von Tabletten oder Gel in die Vagina einzuführen um dem Muttermund zu helfen reif genug für eine Einleitung zu werden. Eine zweite vaginale Behandlung mit Prostaglandin kann sechs Stunden nach der ersten Behandlung nötig sein. Einige Frauen benötigen zudem weitere Behandlungen bis der Muttermund ausreichend reif ist. Aus praktischer Sicht wird die Behandlung am besten über Nacht vorgenommen, damit die Mutter im Besten Fall erfrischt in den nächsten Tag aufwacht und entweder direkt in die Wehen geht oder zumindest vorbereitet ist weitere Schritte einer Einleitung vornehmen zu lassen. In unkomplizierten Schwangerschaften kann die Behandlung mit Prostaglandin in der vorgeburtlichen Abteilung vorgenommen werden. Wenn Risikofaktoren vorliegen wird die Frau für eine Behandlung jedoch in die Hauptentbindungsstation verlegt.
 
Nach jeder Behandlung mit Prostaglandin wird das Baby für 30 Minuten elektronisch überwacht. Wenn der Wehenschreiber normale Werte liefert kann eine periodische Überwachung mit dem Pinard Stethoskop erfolgen. Sobald die Kontraktionen beginnen wird wiederum eine andere Zeitspanne für die elektronische Überwachung der Werte vorgenommen.
 

Weitere Informationen rund um das Thema "Methoden zur Einleitung der Wehen": 


 

Weitere Informationen rund um das Thema "Einleitung von Wehen": 


 

 Weitere Informationen zum Thema "Geburt":



 
 

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