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Symptome und Anzeichen von Wehen


Es gibt verschiedene Anzeichen und Symptome die Hinweise auf den baldigen Beginn der Wehen und das somit bevorstehende Ende der Schwangerschaft geben. Bei Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, gibt insbesondere die Kopflage des Babys Hinweise darauf, dass die Wehen wahrscheinlich bald einsetzen werden. Während der letzten Tage der Schwangerschaft wird die Schwangerenfürsorge die Position und Senkung des Kopfes ihres Babys in das Becken abschätzen. Wenn der Kopf einliegt werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass ihre Atmung leichter wird und sich ihre Verdauungsstörungen und Sodbrennen verbessern, weil der Druck aus ihrem Bauchraum genommen wird. Sie werden dafür jedoch auch einen neuen Druck in ihrem Becken spüren und es ist gut möglich, dass Sie einen verstärkten Harndrang verspüren und öfters auf die Toilette gehen müssen. Wenn es sich nicht um ihr erstes Baby handelt kann die Absenkung des Kopfes ihres Baby auch erst kurz vor dem Einsetzen der Wehen stattfinden oder sogar erst nachdem die Wehen bereits eingesetzt haben.



Senk- oder Vorwehen treten in der Vorwehen-Phase stärker und häufiger auf. Für gewöhnlich laufen sie schmerzfrei ab. Einige Frauen empfinden sie jedoch als unangenehm. Es kommt relativ häufig vor, dass die Vorwehen für echte Wehen gehalten werden, besonders wenn sie sehr stark sind und es sich um ihr erstes Baby handelt. Vorwehen treten jedoch unregelmäßig auf, selten mehr als 2 pro Stunde und sie lassen auch wieder nach, wohingegen Geburtswehen langsam beginnen, sich aber in Intensität und Häufigkeit steigern.

Während der Schwangerschaft wurde in ihrem Zervixkanal ein Schleimpfropfen gebildet, der vor Infektionen, die von der Vagina in die Gebärmutter eindringen können, schützt. Wenn die Zervix nachgibt, sich zusammenzieht und wieder ausdehnt wird dieser Pfropfen entfernt und ein dicklicher Ausfluss tritt aus. Der Ausfluss ist häufig mit kleinen Mengen von Blut durchzogen, da der Schleimpfropfen durch kleine Blutgefäße oder Kapillaren mit dem Zervixkanal verbunden war. Der Ausfluss wird oft als ein Zeichen dafür gedeutet, dass das Einsetzen der Wehen kurz bevorsteht. Tatsächlich kann es jedoch auch sein, dass der Ausfluss zwar auftritt, Sie aber auch viele Tage danach noch schwanger sind. Nichtsdestotrotz ist die Absonderung von Zervixschleim ein Anzeichen dafür, dass sich ihre Zervix verändert und das Ende der Schwangerschaft zumindest in Sicht ist.

Sollte ihr vaginaler Ausfluss wässrig werden oder Sie eine klare Flüssigkeit verlieren, kann es sein, dass ihre Fruchtblase geplatzt ist (dabei zerreißen Membrane). Es kann allerdings auch sein, dass Sie lediglich etwas Urin verloren haben. Es ist jedoch wichtig herauszufinden was in ihrem Fall zutrifft. Sie sollten daher ein hygienisches Tuch benutzen um weitere Flüssigkeit aufzufangen und sofort ihre Hebamme kontaktieren. Ihre Hebamme wird Sie untersuchen und feststellen ob Sie Flüssigkeit oder Urin verlieren.

Die emotionalen Symptome in der Vorwehen-Phase unterscheiden sich bei schwangeren Frauen stark voneinander. Einige Frauen hetzen herum und erledigen so viele Dinge wie nur möglich, andere bevorzugen es keinerlei Unternehmungen zu tätigen die zu weit von zu Hause entfernt stattfinden, um für den Fall dass etwas passieren könnte, nicht zu weit von zu Hause entfernt zu sein. Diese Phase am Ende der Schwangerschaft bildet unzweifelhaft eine merkwürdige und leider auch unvorhersehbare Zeitspanne in der Sie sich möglicherweise fühlen als stünden sie zwischen zwei Stühlen. Gefühle wie Vorfreude, Aufregung, Ungeduld, Sorge und Angst können sich dabei abwechseln. Das Gefühl der Angst bezieht sich dabei weitestgehend auf die Frage was bei den Wehen passieren kann und wie Sie mit den Schmerzen die damit verbunden sind umgehen werden. Informieren Sie sich über vorhandene Schmerzlinderungsmethoden. Dies wird ihnen helfen entspannter zu sein und selbstbewusster auf diese aufregende Erfahrung, die vor ihnen liegt, zuzugehen.




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