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Drogen und Alkohol in der Schwangerschaft


Drogenkonsum zum Vergnügen – egal ob legal oder illegal – hat das Potential auf ihr Baby einzuwirken und es zu schädigen. Alkoholkonsum ist ein Hauptanliegen vieler schwangerer Frauen und viele Experten sind sich einig, dass Alkohol während der Schwangerschaft am Besten vermieden werden sollte. Wenn Sie trinken sollten Sie es auf höchstens 1 oder 2 alkoholische Getränke pro Woche reduzieren. Für Koffein hingehen, entgegen dem was sie vielleicht gehört haben, gibt keine Belege die darauf hindeuten, dass sie Geburtsfehler auslösen. Ein oder zwei Tassen Kaffee oder Tee am Tag werden ihrem Baby nicht schaden. Große Mengen an Koffein sollten Sie dennoch meiden, da Koffein die Menge an Eisen und anderen aufgenommenen Nährstoffen reduziert, was zu einer Beeinträchtigung bei ihrem Baby führen kann. Andere Drogen – besonders das Rauchen in der Schwangerschaft– sind weitaus gefährlicher.

Der Konsum illegaler Drogen sollte während der Schwangerschaft definitiv vermieden werden. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass der Konsum illegaler Drogen mit einem höheren Risiko verbunden ist, an einer Frühgeburt zu leiden oder ein untergewichtiges Baby zur Welt zu bringen. Einige Drogen können zudem Entwicklungs- und Verhaltensprobleme verursachen.

 

  • Marihuana: Die Daten vom Marihuanakonsum sind nicht eindeutig. Es wird jedoch angenommen, dass schwangere Frauen, die Marihuana konsumieren, sich einem überdurchschnittlichem Risiko aussetzen, dass ihr Baby zu früh oder untergewichtig auf die Welt kommt. Schwerer Marihuanakonsum erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt und kann zu einer verlagerten Schwangerschaft führen.
  • Kokain und Crack: Dies sind stark abhängige Drogen. Der Konsum während der Schwangerschaft setzt Sie einem höheren Risiko einer Frühgeburt und Plazentalösung aus. Es wurde außerdem festgestellt, das Kokain die Wahrscheinlichkeit von Geburtsfehlern, neurologischen Problemen, Krämpfen, Entwicklungsproblemen und SIDS erhöht. Zusätzlich zu diesen nachteiligen Auswirkungen auf ihr Baby setzt sich eine schwangere Frauen, die Kokain konsumiert, einem größeren Risiko aus einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder stark erhöhten Blutdruck zu bekommen.
  • Betäubungsmittel und Opiate: Diese Gruppe von Drogen beinhaltet Heroin, Methadon, Kodein und Morphium. Der Konsum von Betäubungsmitteln zur medizinischen Behandlung und unter medizinischer Aufsicht – z.B. zur Schmerzlinderung nach einer Operation – wird ihrem Baby nicht schaden - ein erheblicher und dauerhafter Einsatz von Betäubungsmitteln wird ihrem Baby jedoch schaden. Eine Abhängigkeit von Betäubungsmitteln setzt Sie und ihrem Baby einem sehr ernsten Risiko aus. Es kann zu Wachstumsproblemen des Fötus, einer Frühgeburt, dauerhaften Schäden des Gehirns und einer kleinen Kopfgröße kommen. Eine Abhängigkeit von Betäubungsmitteln setzt ihr Baby zudem einem hohen Risiko aus, dass nach der Geburt Komplikationen auftreten werden – der körperliche Entzug von der Droge kann dann sogar zum Tod führen. Wenn Sie abhängig von Betäubungsmitteln oder Opiaten sind sollten Sie eine Behandlung noch während der Schwangerschaft beginnen, da die Auswirkungen die die Drogen auf ihr Baby haben, minimiert werden können.
  • Amphetamine und Aufputschmittel: Diese Gruppe beinhaltet kristallisiertes Methamphetamin, Ice und Ecstasy. Da diese Substanzen geschichtlich nicht so weitläufig benutzt wurden wie Betäubungsmittel und Kokain, gibt es weniger Informationen über deren Nebeneffekte während einer Schwangerschaft. Sie zügeln jedoch den Appetit, was das Wachstum des Fötus beeinträchtigen kann. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass die Droge an sich ein Risiko von Wachstumsproblemen des Fötus herbeiführt, einschließlich einer kleinen Kopfgröße, Plazentalösung, dauerhaften Schäden des Gehirns oder sogar den Tod. Ecstasy kann eine Vielzahl von Geburtsfehlern hervorrufen.
 

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Der Konsum von Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft ist eine der führenden vermeidbaren Ursachen für Geburtsfehler, geistiger Zurückgebliebenheit und anderer Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen. Es gibt keine bekannte ungefährliche Menge für Alkohol- oder Drogenkonsum während Schwangerschaft. Daher empfiehlt die Babyburg, dass Frauen die schwanger sind oder planen schwanger zu werden, auf jeglichen Alkohol- und Drogenkonsum egal welcher Art verzichten!

Darüber hinaus ist es ratsam sich bewusst zu machen, dass es bei der Einnahme von Drogen auch weitere, zusätzliche Risiken gibt. Frauen, die Drogen konsumieren, sind häufig schlechter ernährt als vergleichsweise andere Frauen. Ferner ist bei ihnen allgemein ein höheres Auftreten sexuell übertragbarer Krankheiten zu beobachten. All diese Faktoren können, unabhängig von dem Drogenkonsum, zu Problemen sowohl für ihre Schwangerschaft als auch für ihr Baby führen.

 

Weiterhin sollten Sie auf folgende Dinge achtgeben:


















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