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Komplizierte Schwangerschaften


Wenn Sie in früheren Schwangerschaften unter Komplikationen gelitten haben, besteht ein Risiko dass dieses Problem erneut auftritt. Sie sollten darum ihren Gesundheitsversorger bei der ersten vorgeburtlichen Untersuchung über ihre Geschichte aufmerksam machen. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine ernste Präeklampsie sowie eine Frühgeburt. Eine frühere Fehlgeburt beeinträchtigt ihre Chancen auf ein normales und gesundes Baby bei einer erneuten Schwangerschaft nicht. Selbst nach 3 Fehlgeburten haben Sie immer noch eine gute Chance erneut schwanger zu werden und mit ihrem Baby die vollen 9 Monate schwanger zu sein. Besprechen Sie jegliche Bedenken mit ihrem Gesundheitsversorger, der sich um eine intensivere vorgeburtliche Behandlung einsetzen kann. Präeklampsie tritt in bis zu 30% der Schwangerschaften, meist jedoch weniger ernst und im späteren Zeitraum der Schwangerschaft, auf. Bei Bedenken werden Ihnen häufigere klinische vorgeburtliche Untersuchungen angeboten, um sicher zu gehen, dass ihr Blutdruck normal ist und um erste Anzeichen für Gewebewassersucht, wie geschwollene Fußgelenke und , frühzeitig zu erkennen.

Ihr Gesundheitsversorger kann eine niedrige Dosis Aspirin – 75 mg am Tag – verschreiben, die Sie während der Schwangerschaft zu sich nehmen. Einige Studien sind der Ansicht, dass dies helfen kann, das Risiko einer sich entwickelnden Präeklampsie, oder zumindest deren Verzögerung, zu reduzieren.

Wenn ihr letztes Baby mehr als 3 Wochen zu früh geboren wurde, kann dies erneut passieren, es sollte jedoch beachtet werden, dass dies auch abhängig vom Grund der Frühgeburt ist. Ihr Gesundheitsversorger wird Sie häufiger sehen wollen, besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft und er wird Ihnen auch empfehlen, sich viel Ruhezeit zu gönnen, um die Chancen, dass die Wehen frühzeitig eintreten, zu minimieren. Fragen Sie nach, was für Anzeichen oder Symptome für eine Frühgeburt typisch sind, damit Sie ihren Gesundheitsversorger so schnell wie möglich alarmieren können, wenn das betreffende Problem auftreten sollte. 


Chronische Zustände:

Auch wenn Sie einen Langzeitzustand wie Diabetes oder einen zu hohen Blutdruck wunderbar meistern, mögen Sie anfangs besorgt sein, wie sich dies auf ihr Baby auswirken wird. Wichtig ist auch, wie sich ihre Schwangerschaft auf ihren Zustand auswirken wird. Es ist daher zwingend notwendig, dass Sie ihren Zustand mit ihrem Gesundheitsversorger besprechen, da es nötig sein kann, dass Sie einen Spezialisten für häufigere Kontrolluntersuchungen aufsuchen müssen.

Abhängig von ihrem Zustand kann es sein, dass Ihnen häufigere Besuche für regelmäßige Untersuchungen die Aufschluss über Blutdruck, Proteine im Urin und das Wachstum ihres Babys geben, empfohlen werden. Wenn Sie unter Diabetes leiden sollten Sie ihre Pläne mit ihrem Gesundheitsversorger diskutieren, bevor Sie das nächste Mal schwanger werden, damit ihr Körper in der gesundheitlich bestmöglichsten Form für die Empfängnis sein kann. Für weitere Informationen darüber, wie ihr Zustand ihre Schwangerschaft beeinträchtigen könnte, fragen Sie bitte ihren Arzt.


Weitere besondere Schwangerschaften: 




















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