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Fragen an den Kinderarzt


Sobald Sie einen Kinderarzt gefunden haben mit dem Sie sich wohl fühlen, sollte er Sie bei der Planung grundlegender Behandlungen und der Ernährungsweise ihres Babys unterstützen. Bestimmte Entscheidungen und Vorbereitungen sollten noch vor der Geburt des Babys getroffen werden. Ihr Kinderarzt kann Sie außerdem bei folgenden Fragen beraten:


Wann sollte das Baby das Krankenhaus verlassen?

Hierfür gibt es keine vorab festgelegte Standardantwort. Jede Mutter mit ihrem Baby muss individuell bewertet werden, um den jeweils für sie besten Zeitpunkt der Entlassung zu bestimmen zu können. Die Entlassung sollte in der Entscheidung des Arztes liegen, der sich um das Neugeborene kümmert. Seine Entscheidung sollte auch die persönlichen Gefühle der Eltern berücksichtigen.

 

Soll ich mein Baby stillen oder lieber die Flasche geben?

Vor der Geburt ihres Kindes sollten Sie sich überlegen, ob Sie ihr Kind stillen oder lieber die Flasche geben möchte. Als optimale Form empfehlen wir das Stillen. Sie können ihrem Kind jedoch auch die Flasche geben. Die enthaltenen Nährstoffe in der Anfangsmilch sind zwar nicht identisch mit denen der Muttermilch beim Stillen, aber dennoch angemessen. Beide Optionen sind sicher und gesund für ihr Baby und jede hat seine Vorteile.

Der größte Vorteil am Stillen ist sicherlich die Einfachheit und Kostenersparnis. Muttermilch versorgt ihr Baby zudem mit natürlichen Antikörpern, die die Abwehrkräfte ihres Babys unterstützen und somit einen Schutz vor Infektionen, die die Ohren, Lunge oder den Darm betreffen können, bieten. Stillen hat somit auch einen medizinischen Vorteil. Stillende Babys leiden zudem weniger an Allergien, die gelegentlich bei Babys, die mit Kuhmilch versorgt werden, hervorgerufen werden. Stillende Mütter erleben außerdem eine sehr intensive und emotionale Bindung zu ihrem Baby, da die Nähe und Geborgenheit beim Stillen eine tiefe Verbundenheit zwischen Mutter und Baby schafft. Die ersten ein oder zwei Wochen des Stillens können jedoch manchmal eine Herausforderung sein. Einige Kinderärzte bieten hierfür entsprechende Hilfe an oder können Ihnen entsprechende Stellen empfehlend, bei denen Sie Hilfe bekommen können.

Sollten Sie aus medizinischen Gründen nicht stillen dürfen oder sollten Sie sich dazu entscheiden, dass Sie ihr Baby nicht stillen möchten, so können Sie das Gefühl der Verbundenheit natürlich trotzdem erfahren, wenn Sie ihrem Baby die Flasche geben. Sanftes schaukeln, knuddeln, streicheln und Augenkontakt mit ihrem Baby baut zwischen ihnen und ihrem Baby stets eine intensive und innige Beziehung auf, unabhängig davon ob Sie ihr Kind stillen oder nicht.

 

Babyburg.de empfiehlt:

Die Babyburg empfiehlt Stillen als die optimale Form der Säuglingsernährung. Wenn Sie ihr Kind jedoch nicht stillen können oder sich dazu entscheiden, dass Sie es nicht stillen möchten, können Sie das Gefühl der Nähe und Verbundenheit auch durch das Flasche geben erfahren. Bevor Sie die Entscheidung fällen ob Sie ihr Kind stillen möchten oder nicht, sollten Sie sich ausgiebig mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vertraut machen.

 

Sollte man das Nabelschnurblut seines Neugeborenen aufheben?

Nabelschnurblut wurde schon erfolgreich zur Behandlung einer Vielzahl von genetischen Fehlstörungen oder Blut- und Krebserkrankungen bei Kindern eingesetzt. Einige Eltern entscheiden sich daher dafür, das Nabelschnurblut für eine mögliche zukünftige Nutzung aufzubewahren. Es existieren allerdinge keine genauen Angaben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit wirklich liegt, dass ihr Kind eines Tages die eigenen aufbewahrten Zellen benötigt. Die bisherigen Schätzungen sind sehr ungenau und die Wahrscheinlichkeit reicht von 1 zu 1,000 bis zu 1 zu 200,000.

 

Babyburg.de empfiehlt:

Unsere Experten sind der Ansicht, dass eine private Aufbewahrung von Nabelschnurblut als „biologische Versicherung“ nicht empfehlenswert ist. Eine Aufbewahrung sollte allerdings in Betracht gezogen werden, wenn bei einem Familienmitglied ein aktueller oder potentieller Bedarf einer Stammzellentransplantation (aufgrund von Krankheiten wie Leukämie oder Blutkrankheiten, auch Hämoglobinopathie genannt) besteht. Die Frage, ob das Nabelschnurblut ihres Neugeborenen aufbewahrt werden soll, sollten Sie mit ihrer Hebamme und/oder ihrem Kinderarzt unbedingt schon vor der Geburt ihres Babys besprechen und nicht erst während der sowieso schon emotional stressigen Zeit während der Geburt.






























Weitere Informationen rund um das Thema "Schwangerschaft":


 

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