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Spielen und Fördern von Babys - 5. Fünfter Monat

 
Während Ihr Baby aktiver wird, herumrollt und strampelt, werden Sie vielleicht merken, dass es in manchen Momenten frustriert ist. Da es für die meisten Bedürfnisse weiterhin auf Sie angewiesen ist, kann es bezüglich Ihrer Aufmerksamkeit ziemlich fordernd werden. Wenn Sie wissen, dass dies eine vorübergehende Phase ist, können Sie damit effektiver umgehen. Antizipieren Sie, wie lange Ihr Kind auf dem Boden strampelnd zufrieden ist und bringen Sie es an einen anderen Ort, bevor die Frustration einsetzt.

  • Achten Sie darauf, dass Sie einige geeignete Spielsachen in jedem der Zimmer haben, die Sie gemeinsam benutzten. Sie können damit beginnen,  verschiedene Gegenstände im Haus zur Unterhaltung Ihres Kindes zu nutzen, solange Sie diese genau auf scharfe Kanten kontrollieren und daran danken, dass diese wahrscheinlich letztlich alle im Mund Ihres Babys landen. Wählen Sie alltägliche Haushaltsgegenstände, die Ihr Kind gefahrlos erkunden kann, wie etwa unzerbrechliche Eierbecher oder Untersetzer, Serviettenringe, saubere Geschirrtücher, Löffel aus Plastik, Holz oder Metall, Messbecher, sowie Kuchen- und Brotboxen. Bewahren Sie diese in einem speziellen Korb auf und tauschen Sie die Gegenstände regelmäßig aus um das Interesse Ihres Babys aufrecht zu erhalten.
  • Wenn Ihr Baby auf Ihrem Knie sitzt, wird es wahrscheinlich große Freude daran haben, sich in eine stehende Position zu drücken und anzufangen, das gesamte Körpergewicht mit den Beinen zu halten, während es Ihre Hände festhält. Dies ist ein unterhaltsames Spiel für Sie beide. Wenn Ihr Kind strampelt, wird es jetzt die Beine komplett in der Luft haben und wird genauso viel mit den Zehen spielen wie mit den Händen.
  • Noch bevor Ihr Baby wirklich laufen kann, sollten Sie unter Umständen beginnen, einen Laufstall zu verwenden. Setzen Sie Ihr Kind nun für kurze Zeiträume hinein und legen Sie ein paar interessante Spielzeuge dazu. Ein Spielcenter sollte sicher an der Seite festgemacht sein und eine Auswahl an Spielzeugen wird Ihr Kind beschäftigen. Wenn Sie Ihr Kind bereits an den Laufstall gewöhnen bevor es laufen kann, hilft Ihnen dies in ein paar Monaten, da Sie diesen dann benutzen können um Ihr Baby für ein paar Minuten sicher alleine zu lassen.
  • Ihr Baby wird anfangen zu lernen, sich nach verschwundenen Gegenständen umzuschauen. Es wird aber auch ein Spielzeug loslassen, wenn es dafür ein Anderes bekommt. Es ist in der Lage, sich länger zu konzentrieren, wenn es an einer Sache wirklich interessiert ist, aber es ist weiterhin darauf angewiesen, dass Sie es mit neuen und spannenden Dingen zum Spielen versorgen, sodass keine Langeweile und Frustration eintritt.
 
 
Spielsachen, Spiele und Bücher


  • Spielen und singen Sie weiterhin täglich mit Ihrem Kind. Führen Sie ein paar neue Bewegungslieder ein und spielen Sie weiterhin „Kuckuck“, da dies manchmal den Babys helfen kann, die ein wenig ängstlich werden, wenn Sie den Raum verlassen.
  • Neben Papp- und Papierbüchern, können Sie Ihrem Kind auch ein eigenes Fotoalbum machen. Es gibt spezielle Babyalben, die aus Stoff gemacht sind und die durchsichtige Einstecktaschen für die Fotos haben. Suchen Sie nach Fotos von Personen, die Ihr Kind zwar kennt, aber nicht so oft sieht, wie etwa Großeltern oder ältere Cousins. Fügen Sie auch Bilder von Ihnen und Ihrem Partner, sowie natürlich von Ihrem Kind selbst, hinzu.
  • Suchen Sie nach Pappbüchern, die einzelne, Ihrem Kind bekannte Gegenstände, wie etwa ein Buch, einen Ball und einen Teddy zeigen. Schauen Sie sie gemeinsam an und helfen Sie Ihrem Baby zu verstehen, dass jeder Gegenstand einen Namen hat indem Sie es fragen „Wo ist der Ball? Zeig ihn mir!“. Vielleicht wird Ihr Baby noch nicht direkt auf das Bild zeigen, aber es wird das richtige Bild ansehen. Loben Sie es dafür.
  • Neben den bereits vorhandenen Spielzeugen, kann Ihr Baby nun auch mit komplexeren Spielcentern, Würfeln und Pappen spielen. Wenn Ihr Kind bereits eines dieser Dinge besitzt, werden Sie bemerken, dass es nun auch deren komplexere Eigenschaften versteht. Zeigen Sie Ihrem Baby diese komplexeren Aktionen ein oder zwei Mal und lassen Sie es dann allein, sodass es die Knöpfe und Räder selbst erforschen kann. Dies wird unter Umständen eine Weile dauern, aber es wird eine wertvolle Lernerfahrung sein.

 

Sicherheit

  • Die Faszination Ihres Baby bezüglich allem, was es um sich herum sieht, bedeutet, dass es beginnt, Dinge anzufassen – so etwa Tücher und Tischdecken, Pflanzen und alles weitere, was sich in Reichweite befindet und interessant aussieht. Stellen Sie sicher, dass sich nichts in der Nähe befindet, was Ihr Kind greifen und auf sich herunterziehen könnte. 
  • Achten Sie insbesondere auf herunterhängende Kabel elektronischer Geräte, wie etwa Wasserkochern. Beugen Sie sich auf die Höhe Ihres Kindes herunter und sehen Sie selbst, was es erreichen könnte oder wo es möglicherweise die Finger hineinstecken könnte. Lassen Sie niemals kleine Dinge, wie etwa Münzen, auf niedrigen Tischen, benutzen Sie an Heizungen und brennenden Kaminen immer Sicherheitsvorkehrungen und verwenden Sie an allen für Ihr Baby erreichbaren Steckdosen Kindersicherungen.

 


„Nein“ sagen

  • Sie werden bemerken, dass Ihr Kind beginnt, nach Haaren, Gläsern du alles anderem in Reichweite zu greifen und nicht loszulassen, auch wenn Sie es dazu auffordern. Auch wenn das eigentlich Wort „Nein“ für Ihr Baby keine Bedeutung hat: der Ton Ihrer Stimme hat diese durchaus. Ihr Baby wird das Missfallen wahrnehmen, wenn Sie es mit fester Stimme sagen und wird gleichzeitig die Finger vorsichtig von dem Gegenstand lösen. 
  • Manchmal, wenn es Ihr „Nein“ vernimmt, kurz bevor es etwas anfassen will, wird Ihr Baby die Hand zurückziehen, da es in Ihrer Stimme lieber Zustimmung hört. Eine positivere Art Ihr Kind vom Anfassen bestimmter Gegenstände abzuhalten  ist es, es mit anderen Spielsachen abzulenken. Auch wenn Sie nicht konstant „Nein“ sagen sollten, muss es bestimmte Grenzen geben, die Ihr Baby kennt, insbesondere wenn es um Sicherheit geht. Solange Sie und andere Familienmitglieder einheitlich auf diese Situationen reagieren, wird Ihr Kind schnell lernen, was nicht akzeptabel ist.

 

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