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Spielen und Fördern von Babys - 2. Zweiter Monat

 
Die meisten Babys sind zu diesem Zeitpunkt sehr viel aufmerksamer und haben Spaß daran, sich für längere Zeit auf Poster, Karten oder farbenfrohes Fries zu konzentrieren. Kaufen Sie eine Auswahl dieser Dinge und heften Sie sie an eine Pappe, sodass Sie sie bewegen können. Ihr Baby sollte nun mehr Interesse an Spielsachen zeigen und wird gerne bis zu 15-20 Minuten im Spielcenter oder unter einem Mobile verbringen (einige Babys werden sich nach diesem Zeitraum langweilen, während andere bis zu dreißig Minuten glücklich spielen können). Ihr Baby sollte jetzt mehr Kontrolle über den Kopf haben. Animieren Sie es deshalb dazu, sich mit den Armen hochzudrücken, wenn es auf der Wickelmatte auf dem Bauch liegt (lassen Sie es jedoch nie auf der Wickelmatte allein).

  • Wenn Sie Ihr Baby umziehen oder baden, geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, ein wenig beaufsichtigte „Spielzeit“ ohne eine Windel zu haben. Babys lieben es, ihre Beine unbeschwert von einer Windel ausstrecken zu können und werden auf der Wickelmatte heftig strampeln. Dies unterhält Ihr Baby nicht nur, sondern es hilft auch, die Beinmuskeln zu stärken und Windelausschlag vorzubeugen.
  • Fangen Sie an, Ihrem Kind 5-10 Minuten am Tag einfache Babybücher zu zeigen und weisen Sie auf bestimmt Dinge und deren Namen hin. Singen Sie Ihrem Baby Kinderlieder vor, insbesondere solche, die viele „S“-Laute enthalten; die Form die Ihr Mund einnimmt, wenn Sie diese Lieder singen, werden Ihr Baby zum Lächeln anregen.
  • Lassen Sie Ihr Baby weiterhin für kurze Zeit alleine spielen, während Sie in Sichtweite bleiben ohne mit Ihrem Kind zu interagieren. Am Ende des Monats sollte es hierzu für mindestens 15-20 Minuten in der Lage sein.
  • Eventuell ist Ihnen aufgefallen, dass der Kopf Ihres Kindes häufig zur gleichen Seite gedreht ist, wenn es auf dem Rücken liegt. Um zu fördern, dass es den Kopf in beide Richtungen dreht, legen Sie eine farbenfrohes Spielzeug oder Buch auf die andere Seite und lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Babys darauf. Das wird dazu führen, dass es beide Stellungen bequem einnehmen kann.
  • Sobald Sie Ihre Sechs-Wochen-Kontrolle gehabt haben, könnten Sie damit beginnen, mit Ihrem Baby zum Mutter-Kind-Turnen zu gehen. Hiervon gibt es viele zur Auswahl. Einige konzentrieren sich mehr auf Sie, während andere, wie etwa Baby-Yoga, den Fokus hauptsächlich auf das Baby legen und trotzdem einige sanfte Übungen für Sie selbst beinhalten.
  • Es gibt auch Baby-Massage-Kurse  für Kinder um die sechs Wochen, auch wenn einige erst ab einem Alter von acht bis zwölf Wochen beginnen. Solange Ihr Baby während des gesamten Kurses gerne wach bleibt, werden Sie beide die Vorzüge einer Massage genießen.

 

Bis zum Ende des zweiten Monats wird Ihr Baby sich sehr viel bewusster über Hände und Finger geworden sein und es gibt zahlreiche Möglichkeiten um dieses neue Interesse zu fördern:

  • Spielen Sie Fingerspiele wie "Dies kleine Schweinchen..."
  • Animieren Sie Ihr Baby dazu, kleine weiche Spielzeuge zu greifen, insbesondere solche mit Maserungen.
  • Es gibt Tiere, wie etwa Spielzeug-Spinnen, bei denen jedes Bein aus unterschiedlichen Materialen gemacht ist. Auch Spielsteine aus Stoff gibt es mit verschiedenen Materialien an jeder Seite. Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Babys darauf, indem Sie mit ihnen über die Innen- und Außenseite der Hände Ihres Kindes streichen und sagen „das ist weich“, „das ist flauschig“, während Ihr Kind die unterschiedlichen Oberflächen wahrnimmt.
  • Bis zum Ende des zweiten Monats sollte Ihr Baby in der Lage sein, eine in die Hand gelegte Rassel kurz festzuhalten. Der Greifreflex fängt an zu verschwinden, aber Ihr Kind kann sie trotzdem für eine kurze Weile festhalten. Die besten Rasseln sind die kleinen, weichen Modelle, welche einen Ring mit einem Teddy- oder einem anderen Tierkopf darauf besitzen. Der Ring muss so stall (small!?) sein, dass Ihr Baby ihn mit der Handfläche umschließen kann. Rasseln mit einem kleinen, leichten Plastikring können ebenfalls für ein Baby diesen Alters geeignet sein.
  • Wenn Ihr Baby Zeit unter dem Spielcenter verbringt, wird es dazu animiert, die herunterhängenden Spielzeuge zu schlagen. Etwa ab der sechsten Woche wird es hin und wieder eins treffen, aber die Bewegungen werden noch recht unkoordiniert sein. 

 

Der Geschmackssinn von Babys

  • Wenn Sie Ihr Baby stillen, wird es unter Umständen eine Vorliebe für den Geschmack Ihrer Milch zeigen. Wenn sie beispielswese etwas Scharfes gegessen haben, beeinflusst dies den Geschmack Ihrer Muttermilch und Ihr Baby wird eventuell weniger enthusiastisch sein. Ab dem Ende des zweiten Monats nimmt Ihr Baby die neue Welt als wunderbar war. Es hat gelernt, Gesichter, Geräusche und Gerüche zu erkennen. Die wachsende Neugier bezüglich der eigenen Umwelt ist immer mehr erkennbar, da Ihr Baby anfängt, Dinge durch anfassen zu erkunden und die Finger in den Mund zu stecken.

 

Spielzeug, Spiele und Bücher

  • Ihr Baby wird anfangen, ein größeres Interesse an seinem Spielcenter und Musikmobile zu zeigen und es wird sich auch an Rasseln erfreuen. Andere Spielzeuge, die es gerne betrachtet, sind einfache, herauskommende Handpuppen auf einem Stock. Das Tier, wie etwa ein Frosch oder ein Hase, ist so lange in einem Kegel versteckt, bis an dem Stock gezogen wird und es plötzlich herauskommt.
  • Es gibt sehr viele verschiedene Stoffbücher mit unterschiedlichen Maserungen und Geräuschen, an denen sich Ihr Baby erfreuen kann. Schauen Sie auch nach einigen der Papp- und Taschenbücher, welche sich an etwas ältere Kinder richten. Solange die Bilder simpel und farbenfroh sind, wird Ihr Kind Freude daran haben, sie sich mit Ihnen anzugucken. Leihen Sie einige Bilderbücher für sehr kleine Kinder aus der Bücherei aus und beginnen Sie damit, Ihrem Baby Geschichten vorzulesen. Es macht nichts, wenn es nicht alles versteht, weil es trotzdem Freude daran hat, den Ton Ihrer Stimme zu hören und nah bei Ihnen zu sitzen.

 

Musik und Geräusche

  • Ihr Baby hat jetzt unter Umständen einige von Ihnen gesungene Lieblingslieder und bestimmte Musikstücke können es beruhigen.
  • Stimulieren Sie weiterhin das Gehör Ihres Babys, indem Sie Ihr Kind Windspiele, tickende Uhren, Glocken oder einfach nur Geräusche wie Wind in den Bäumen anhören lassen. Wenn Sie die Aufmerksamkeit auf verschiedene Klänge und Geräusche lenken, verhelfen Sie Ihrem Kind zu mehr Erfahrungen in der neuen Welt und machen es aufmerksamer.
  • Vielleicht mögen Sie es, wenn Sie während des Tages das Radio oder ein wenig Musik im Hintergrund anhaben, insbesondere wenn Sie mit Ihrem Baby alleine sind. Versuchen Sie jedoch, Ruhezeiten zu haben, in denen Sie diese abstellen. Jetzt wo Ihr Baby Geräusche machen kann, regen Sie es dazu an, längere „Gespräche“ mit Ihnen zu führen. Sie werden die Laute, die Ihr Kind zu machen versucht, bewusster wahrnehmen, wenn keine Hintergrundgeräusche existieren.

 

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